Donnerstag, 14. Februar 2008

Argentinien

schoene gruesse aus argentinien, ich bin hier naemlich auf exkursion

wetter ist toll, immerhin ist da jetzt sommer!!! auch wenn die tage immer lange sind, komme ich regelmaessig zum trainieren....also ich werde fit zurueckkommen und dann mit dem radtraining einsteigen

ps: ich hab hier super passstrassen auf 4.700 meter gesehen, denkt mal darueber nach!!!

klaus

Sonntag, 30. Dezember 2007

schöne Feiertage und guten Rutsch

Leider ist es in den letzten Tagen etwas still geworden in unserem Blog, dies liegt daran, dass die Weihnachtsfeiertage besinnlich, aber auch stressig verbracht wurden und an eine Aktualisierung des Blogs nicht zu denken war :-)

Trotzdem wünschen wir allen nachträglich schöne Weinachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2008. Möge es viel Gutes bringen!!

Auch wir hoffen auf ein schönes Jahr 2008, dass der Winter schnell vorbeigeht, damit eifrig mit dem Training begonnen werden kann. Mein (Klaus) Warmhalten über den Winter erfolgt mit jeweils einstündigen Trainingsfahrten, bis die Kälte mich wieder zurück ins Warme lockt. Auch Lauftraining zwischendurch stärkt die allgemeine Kondition. Andi setzt sich seinerseits vermehrt auf den Ergometer und quält sich indoor um sich für outdoor vorzubereiten. Tom wartet derzeit noch auf schönere Tage :-).

Gleich zu Beginn des neuen Jahres werden dann die Fahrerprofile online gehen mit Informationen über unsere Drahteseln, die wir über die Berge hoch quälen werden. Und dann, sobald das Wetter zulässt, Informationen und Bilder über Vorbereitungstouren (geplant ist Großglockner, uvm)

Also es wird hier nicht langweilig bleiben, auch wenn es dies vielleicht über Weihnachten war. Bis demnächst und einen GUTEN RUTSCH!!

Dienstag, 11. Dezember 2007

Höhenluft

Es ist bekannt, dass mit der Höhe der Sauerstoffgehalt in der Luft abnimmt. Da wir ja hoch hinaus wollen, stellen sich sicher manche folgende Fragen:

- ist es hoch genug um unter der Höhenkrankheit zu leiden
- ist der Sauerstoffgehalt schon so gering um an Leistungsverlust zu leiden und deshalb nicht mehr hoch zu kommen.

Antworten darauf aus der VL Geomedizin an der Uni Salzburg im WS 2007/08:

Generell bezeichnet man Höhen von 1.500m bis 2.500m als mittlere Höhen, von 2.500m bis 5.500m als große Höhen. In der ersten Kategorie genügt eine Sofortanpassung, in der zweiten Kategorie ist bereits Akklimatisation erforderlich. Diese geschieht kurfristig auf zwei Varianten - mehr schnaufen und Bildung von mehr roten Blutkörperchen.

Bei unserer Tour kratzen wir meist nur an der 2.500m Schwellengrenze, überschreiten sie aber nur beim Anstieg auf das Stilfserjoch (2.800m). Generell kann man sagen, die Höhen sind zu gering um an der Höhenkrankheit zu leiden, doch bei schnellen Aufstiegen können bei Menschen mit schlechter Akklimatisation schon die Auswirkungen ab 1.500m zu spüren sein. Die Auswirkung von Höhenkrankheit sind: starke Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schwächegefühl, Schwindel...

Mittlere Höhen (bis 2.500m):
- Sauerstoffsättigung noch über 90%
- Leistungsrückgang nur max. 5%
- wahrscheinlichkeit von Höhenkrankheit sehr gering
- Positive Effekte wie Atemsteigerung, Ökonomisierung des Kreislaufs
- Positive Effekte auf Blutdruck, Blutzucker, Fettstoffwechsel

Große Höhen (2.500m bis 5.500m)
- Sauerstoffsättigung sinkt deutlich unter 90%
- Leistungsrückgang wird offensichtlich;
- auf 2.500m minus 10% Maximalleistung, dann alle 1.000 Höhenmeter minus 10%
- die Höhenkrankheit tritt bevorzugt in dieser Höhe auf

Generell ist noch zu sagen, dass unsere Atmung auf Grund von Druck basiert, in den Lungen herrscht geringerer Druck und dann weiter auch in unserem Körper, so können Luftpartikel von draußen in Bereiche mit geringerem Druck strömen. Ist jedoch der Druck außen schon geringer, verringert der Körper auch den Druck innerhalb. Irgendwann aber ist dieses System immer schwieriger aufrecht zu erhalten. Das Herz muss immer mehr Energie aufwenden, die Folge: ab 5.000m nähert sich der Ruhepuls immer mehr dem Maximalpuls und man ist kaum mehr zu Leistung fähig.

Zusammenfassend:
- unter Höhenkrankheit werden wir wahrscheinlich nicht leiden
- Leistungsverlust wird in Maßen aber bestehen

Freitag, 30. November 2007

Wie geht's weiter?

Alle Etappen sind online, bis zum Event ist aber noch viel Zeit, jetzt kommt natürlich die Frage auf, wie geht es auf dieser Seite weiter.

Wer weiterhin treu hier vorbeischaut bekommt weiter interessante Informationen:
- Vorstellung der Teilnehmer incl derer fahrbaren Untersätze
- Höhenprofile der einzelnen Etappen
- Bilder von erklommenen Trainingspässen
- viele weitere Informationen zur Tour
uvm

es lohnt sich unseren Weg hier weiterhin mitzuverfolgen......

7. Etappe

7. Tag - 96 km
Tiefencastel – Alvaneu Bad 6 km
Alvaneu-Bad (951) – Albulapass (2.312) – Susch 60 km
Susch (1.426) – Flüelapass (2.383)– Davos 30 km
Die letzte Etappe ist von der Länge her die kürzeste, man will ja nach Etappenende noch genug Zeit haben um die Leistung der letzten Woche zu befeiern, doch sie ist bei weitem nicht arm an "High"lights, gilt es doch auch hier zwei Pässe zu überqueren.

Der erste Pass ist der Albulapass, auf 24 km sind 1.348 Höhenmeter auf 2.312m zu überwinden. Doch mit nur 5.6% durchschnittlicher Steigung ist es ein sehr schön zu befahrener Pass.
Die landschaftliche Schöhnheit dieses Passes bestätigt folgendes Bild, hier geht es zwischen steilen Felswänden hoch zur Passhöhe:
Nach der Abfahrt nach La Punt geht unsere Fahrt weiter zur letzten Herausforderung unserer Tour-der-leiden, die letzte Qual, die letzte Überwindung, der Flüelapass:

Es geht von Susch hinauf auf 2.383m, entschärft wird das ganze jedoch von der Tatsache, dass Susch selbst bereits auf 1.426m liegt.
Wunderschön ist von hier die Bergkette zu sehen, man ist auf einer Höhe mit den Gipfeln.
Am Scheitelpunkt dieses Passes ist die Qual im Grunde schon zu Ende, geht es durch nur mehr noch die letzte Abfahrt hinunter ins Etappenziel nach Davos!!

Sonntag, 25. November 2007

6. Etappe

6. Tag - 134 km
Pontresina – Silvaplana 14 km
Silvaplana –Splügenpass (2.118) – Tiefencastel 120 km
Zuerst geht es von Pontresina rein in den wunderschönen und elitären schweizer Skiort St. Moritz
Nach St. Moritz geht es weiter Südwestlich über den Malojapass, der für uns keine Herausforderung sein wird. Nicht auf Grund unser bisherigen Bergerfahrung, sondern einfach weil wir uns seit dem Etappenstart schon auf der Passhöhe befinden und so der Pass für uns nur eine willkommene Abfahrt sein wird. Auf eine 43km langen Kehrenreichen Straße fahren wir ins Tal hinunter in das wunderschöne alte Örtchen Chiavenna.


Danach beginnt die Etappe so richtig mit der Auffahrt auf den Splügenpass. Von Chiavenna (330m) sind auf 30km 1.800 Höhenmeter zu überwinden, befindet sich die Passhöhe doch auf 2.100 Meter. Die Auffahrt wird jedoch durch 2 je 4km lange Flachstücke entschärft.

Als Lohn wartet die wunderschöne Passhöhe:
Am Gipfel dieser 6. Etappe wartet auf uns nur mehr noch die wohlverdiente Abfahrt und das Ausrollen ins Etappenziel nach Tiefencastel.

Sonntag, 18. November 2007

5. Etappe

5. Tag - 145 km
Spondinig (887) – Stilfserjoch (2.800) 30 km
Stilfserjoch – Bormio 42 km
Bormio – Livigno - Pontresina 73 km

48 Kehren - 10% - 12% durchschnittliche Steigung - 30km langer Anstieg - 1.800 zu überwindende Höhenmeter, mit 2.800m Seehöhe das Dach der Tour, das sind die beeindruckenden Daten des gleich zu Beginn der Etappe zu überwindenden Stilfserjochs. Doch die Arbeit und die Qual hoch lohnt sich, wartet doch folgendes Panorma.


Blick auf das Stilfserjoch:
Die Belohnung ist dann die Abfahrt nach Bormio, den berühmten Winterskiort am Fuße der legendären Skiabfahrt mit dem klingenden Namen Stelvio.
Nach einer kurzen Verschnaufpause wartet schon die nächste Aufgabe, die Auffahrt nach Livigno. Das nachstehende Bild zeigt den Blick zurück nach getaner Arbeit - die umliegenden Berge geben eine die nötige Motivation um nach diesen beiden Anstiegen noch "gemütlich" ins Etappenziel nach Pontresina zu fahren.