Freitag, 30. November 2007

Wie geht's weiter?

Alle Etappen sind online, bis zum Event ist aber noch viel Zeit, jetzt kommt natürlich die Frage auf, wie geht es auf dieser Seite weiter.

Wer weiterhin treu hier vorbeischaut bekommt weiter interessante Informationen:
- Vorstellung der Teilnehmer incl derer fahrbaren Untersätze
- Höhenprofile der einzelnen Etappen
- Bilder von erklommenen Trainingspässen
- viele weitere Informationen zur Tour
uvm

es lohnt sich unseren Weg hier weiterhin mitzuverfolgen......

7. Etappe

7. Tag - 96 km
Tiefencastel – Alvaneu Bad 6 km
Alvaneu-Bad (951) – Albulapass (2.312) – Susch 60 km
Susch (1.426) – Flüelapass (2.383)– Davos 30 km
Die letzte Etappe ist von der Länge her die kürzeste, man will ja nach Etappenende noch genug Zeit haben um die Leistung der letzten Woche zu befeiern, doch sie ist bei weitem nicht arm an "High"lights, gilt es doch auch hier zwei Pässe zu überqueren.

Der erste Pass ist der Albulapass, auf 24 km sind 1.348 Höhenmeter auf 2.312m zu überwinden. Doch mit nur 5.6% durchschnittlicher Steigung ist es ein sehr schön zu befahrener Pass.
Die landschaftliche Schöhnheit dieses Passes bestätigt folgendes Bild, hier geht es zwischen steilen Felswänden hoch zur Passhöhe:
Nach der Abfahrt nach La Punt geht unsere Fahrt weiter zur letzten Herausforderung unserer Tour-der-leiden, die letzte Qual, die letzte Überwindung, der Flüelapass:

Es geht von Susch hinauf auf 2.383m, entschärft wird das ganze jedoch von der Tatsache, dass Susch selbst bereits auf 1.426m liegt.
Wunderschön ist von hier die Bergkette zu sehen, man ist auf einer Höhe mit den Gipfeln.
Am Scheitelpunkt dieses Passes ist die Qual im Grunde schon zu Ende, geht es durch nur mehr noch die letzte Abfahrt hinunter ins Etappenziel nach Davos!!

Sonntag, 25. November 2007

6. Etappe

6. Tag - 134 km
Pontresina – Silvaplana 14 km
Silvaplana –Splügenpass (2.118) – Tiefencastel 120 km
Zuerst geht es von Pontresina rein in den wunderschönen und elitären schweizer Skiort St. Moritz
Nach St. Moritz geht es weiter Südwestlich über den Malojapass, der für uns keine Herausforderung sein wird. Nicht auf Grund unser bisherigen Bergerfahrung, sondern einfach weil wir uns seit dem Etappenstart schon auf der Passhöhe befinden und so der Pass für uns nur eine willkommene Abfahrt sein wird. Auf eine 43km langen Kehrenreichen Straße fahren wir ins Tal hinunter in das wunderschöne alte Örtchen Chiavenna.


Danach beginnt die Etappe so richtig mit der Auffahrt auf den Splügenpass. Von Chiavenna (330m) sind auf 30km 1.800 Höhenmeter zu überwinden, befindet sich die Passhöhe doch auf 2.100 Meter. Die Auffahrt wird jedoch durch 2 je 4km lange Flachstücke entschärft.

Als Lohn wartet die wunderschöne Passhöhe:
Am Gipfel dieser 6. Etappe wartet auf uns nur mehr noch die wohlverdiente Abfahrt und das Ausrollen ins Etappenziel nach Tiefencastel.

Sonntag, 18. November 2007

5. Etappe

5. Tag - 145 km
Spondinig (887) – Stilfserjoch (2.800) 30 km
Stilfserjoch – Bormio 42 km
Bormio – Livigno - Pontresina 73 km

48 Kehren - 10% - 12% durchschnittliche Steigung - 30km langer Anstieg - 1.800 zu überwindende Höhenmeter, mit 2.800m Seehöhe das Dach der Tour, das sind die beeindruckenden Daten des gleich zu Beginn der Etappe zu überwindenden Stilfserjochs. Doch die Arbeit und die Qual hoch lohnt sich, wartet doch folgendes Panorma.


Blick auf das Stilfserjoch:
Die Belohnung ist dann die Abfahrt nach Bormio, den berühmten Winterskiort am Fuße der legendären Skiabfahrt mit dem klingenden Namen Stelvio.
Nach einer kurzen Verschnaufpause wartet schon die nächste Aufgabe, die Auffahrt nach Livigno. Das nachstehende Bild zeigt den Blick zurück nach getaner Arbeit - die umliegenden Berge geben eine die nötige Motivation um nach diesen beiden Anstiegen noch "gemütlich" ins Etappenziel nach Pontresina zu fahren.

Donnerstag, 15. November 2007

4. Etappe

4. Tag - 130 km
St. Leonhard (689) – Jaufenpass (2.099) – St. Leonhard 60 km
St. Leonhard – Meran 20 km
Meran – Spondinig 50 km

Diese Etappe ähnelt der des 3. Tages, nur mit vertauschten Vorzeichen. Wird es doch noch am Vortag am Ende der Flachetappe von St. Leonhard aus das Timmelsjoch hochgehen, so steht am Tag 4 gleich zu Beginn der Anstieg auf den Jaufenpass an, dessen Wurzeln auch in St. Leonhard liegen, deren Richtung aber entgegensetzt dessen des Timmelsjochs ist. Anschließend wartet die flache Rückfahrt nach Meran, von wo es aus nach einen Linksknick westwerts Richtung Schweiz geht. Endpunkt dieser Etappe ist Sondinig am Fusse des Stilfserjoches, den Beginn unserer Königsetappe am 5. Tag.

Wie schon das Timmelsjoch ist auch der Jaufenpass freiwillig und muss nicht zwingend überwunden werden. Sollte dieser Pass ausgelassen werden, könnte diese Etappe zur Entspannung und Erholung dienen. Bei ausreichender Fitness und der damit folgenden Bezwingung des Jaufenpasses bietet dann auch diese Etappe seine Reize.

Noch ein paar Daten und Impressionen vom Jaufenpass - der Lohn aller Mühe...

19 Kehren hinauf auf 2099m, Überwindung von 1774m bei max 12% Steigung.


Montag, 12. November 2007

3. Etappe

3. Tag - 154 km
Predazzo – Auer 38 km
Auer – Bozen 26 km
Bozen – St. Leonhard 30 km
St. Leonhard (689) – Timmelsjoch (2.509) – St. Leonhard 60 km

Diese Etappe teilt sich in zwei unterschiedliche Teilbereiche. Einerseits aus einer flachen Überstellungsfahrt von 94km nach St. Leonhard und andrerseits aus einer mörderischen Bergwertung auf das Timmelsjoch.

Die Flachetappe dient ein bisschen zur Entspannung von den Bergen. Auf unserm Weg durch Südtirol durchfahren wir aber dabei die zwei größten Städte der Region, Bozen und Meran.
Zwei Bilder aus der wunderschönen Stadt Bozen am Rande der Dolomiten. Das Bild unten zeigt Meran, in der Mitte schön zu erkennen die Pferderennbahn.
Wer Erholung für die kommenden Tage und Bergwertungen braucht ist nach dieser Flachetappe am Ziel des 3. Tages, wer jedoch noch fit ist kann am Nachmittag den Anstieg auf das Timmeljoch wagen. Dafür sind aber 1.784 Höhenmeter auf 28 km zu überwinden, das ergibt eine durchschnittliche Steigung von 6,4%. Die Passhöhe befindet sich auf schwindelerregenden 2.474m. Hier können wir wieder zurück nach Österreich schauen, bevor wir die Passstraße wieder zurück hinunter zu unserem Quartier in St. Leonhard fahren.

Freitag, 9. November 2007

2. Etappe

2. Tag - 125 km
Misurina - 3 Zinnen (670 Hm) – Misurina 30 km
Misurina – Tre Croci (1.809) – Cortina d’Ampezzo 12 km
Cortina –Giaupass (2.236) - Selva di Cadore 27 km
Selva di Cadore – Cencenighe 17 km
Cencenighe (774) – San Pellegrino (1.919) – Predazzo 40 km

Diese Etappe zählt neben der 5. zur Königsetappe - es stehen 2 "echte" Pässe und 2 "halbe" Pässe auf dem Programm. Sie ist beinahe ident mit welcher, die heuer beim Giro gefahren wurde, nur in umgekehrter Fahrtrichtung:

Gleich zu Beginn wartet der Anstieg zu den 3 Zinnen, Tre Cime wie das schön im italienischen heißt. Es sind 600 Höhenmeter zu bewältigen, bevor die lange Abfahrt nach Cortina d'Ampezzo, dem berühmten Winterskiort, beginnt. Dazwischen befindet sich nur der Tre Croci Pass, da wir ihn aber von der anderen Seite fahren, stellt er kein Hindernis dar


Am Ende der Etappe warten jedoch noch zwei echte Herausforderungen, der Giaupass und der San Pellegrino, bevor es zur Abfahrt nach Predazzo hinuntergeht.

Beim Giaupass sind auf 18km 1.000 Höhenmeter zu überwinden, wo aber ungefähr in der Hälfte eine sehr kurze Abfahrt für eine kurze Verschnaufspause sorgt.

Als letzte Überwindung gilt es sich noch den San Pellegrino Pass hinaufzukämpfen, bevor wir die wohltuende Abfahrt ins Etappenziel Predazzo antreten dürfen. Der Pellegrino liegt auf 1.918m, es sind aber vom Tal aus 1.200 Höhenmeter zu überwinden.